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OGH: Kein Verjährungsbeginn bei "Beschwichtigung" des Beraters nach Schadenskenntnis 25.07.2012 Die klagenden Anleger hatten aufgrund einer Beratung Zertifikate einer ausländischen Gesellschaft gekauft. Der Anlageberater hatte ihnen gegenüber die Investition als absolut sicher dargestellt. Nachdem Kursverluste eingetreten waren, wandten sich die Kläger an den Anlageberater mit der Bitte um Erklärung. Der Berater meinte bei einem Telefonat Anfang August 2007 zur Erstklägerin, der Wert (der Zertifikate) sei zwar von 21 auf 18 heruntergegangen, das würde aber nur zwei oder drei Wochen dauern, der Wert würde wieder steigen. Er würde sich in zwei oder drei Wochen neuerlich melden. Das Sinken des Wertes erklärte der Berater so, dass etwas "umgeschichtet worden sei". Dateien: |