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VKI-Sammelaktion - Generali Maxx Invest

Eine Teilnahme an der Sammelaktion war bis Ende Februar 2017 möglich.

Ärger mit der 100%igen Kapitalgarantie

Ab September 2004 bewarb die Generali Versicherung AG eine neue Generation fondsgebundener Lebensversicherungen mit der Bezeichnung "Maxx Invest". Der Verkaufsprospekt versprach u.a. "maximale Erträge, maximale Sicherheit, MAXX Invest." Das Produkt wurde auch unter der Bezeichnung "Flex Pension" oder fondsgebundene Lebensversicherung mit Garantiefondskonzept "DWS Flex Pension" verkauft.
Der Prospekt sicherte u.a. zu "Wenn Sie neben hohen Erträgen auch auf maximale Sicherheit Wert legen, dann ist MAXX Invest die richtige Lebensversicherung für Sie. Dank 100% Kapitalgarantie und 100% Höchststandsgarantie ist Ihr Geld - veranlagt in die Garantiefonds der DWS Flex Pension - jetzt zu 200% sicher."

Ärger mit der Kapitalgarantie

Im November 2015 erhielten die Versicherungsnehmer unangenehme Post von der Generali. Der Versicherer teilte seinen Kunden mit, dass es derzeit keine Wertentwicklung gäbe und dass "jede weitere Prämie, die Sie einzahlen einen Verlust bedeutet". Kunden werden daher - trotz Kapital- und Höchststandsgarantie - am Ende der Laufzeit weniger herausbekommen.

Prospekthaftung

Durch diese Mitteilungen aufgeschreckt haben sich viele Versicherungsnehmer beim VKI gemeldet. Sie waren überrascht, dass sie trotz 100% Kapitalgarantie nicht zumindest 100 Prozent des einbezahlten Geldes zurückbekommen sollten. "Maximaler Ertrag und maximale Sicherheit" sieht in einem konkreten Fall zB. so aus, dass nach mehr als 11 Jahren von der eingezahlten Summe in Höhe von 13.300 Euro nur knapp 12.000 Euro an Rückkaufswert ausbezahlt werden würde.

Der VKI sieht für Verbraucher potentielle Schadenersatzansprüche aus der Prospekthaftung. Überdies könnte für Versicherungsnehmer auch die Möglichkeit bestehen, vom Vertrag wegen einer unvollständigen (fehlerhaften) Rücktrittsbelehrung zurückzutreten.

Sammelaktion

Der VKI sammelt im Auftrag des Sozialministeriums Verbraucher, die sich durch den Abschluss einer der oben genannten Versicherungsprodukte geschädigt sehen.

Teilnehmen können

  • alle Verbraucher und Verbraucherinnen (Wohnsitz in Österreich bei Vertragsabschluss),

  • die ab September 2004 eine fondsgebundene Lebensversicherung bei der Generali mit der Bezeichnung "Maxx Invest", "FlexPension" oder fondsgebunde Lebensversicherung mit Garantiefondskonzept "DWS FlexPension" abgeschlossen haben. Das betrifft auch bereits abgelaufene bzw. vorzeitig beendete Verträge.


Was macht der VKI?

  • Der VKI prüft anhand Ihrer Vertragsunterlagen, ob zu Ihrer Lebensversicherung eine unvollständige (fehlerhafte) Rücktrittsbelehrung vorliegt.

  • Sollte ein Rücktritt nicht möglich sein, wird der VKI mögliche Schadenersatzansprüche wegen Prospekthaftung und fehlerhafter Beratung prüfen.

  • In jedem Fall wird der VKI nach Einholung Ihrer Einverständniserklärung bei der Generali intervenieren und - falls die Generali zu keiner Lösung bereit ist - sich für die Möglichkeit einer Sammelklage einsetzen.


Kostenbeitrag

Für die Teilnahme ist ein Organisationsbeitrag von Euro 95,- je Lebensversicherung an den VKI zu entrichten.

Wie kann ich an der Sammelaktion teilnehmen?

  1. Sie müssen je Lebensversicherungspolizze einen Onlinefragebogen vollständig ausfüllen und absenden

  2. folgende Unterlagen vollständig im Fragebogen hochladen:

    • Versicherungsantrag inklusive aller Beilagenblätter (z.B. Verbraucherinformationen zum Garantiefondskonzept, Informationsblätter, usw.)

    • Erstpolizze (Originalpolizze nach Abschluss des Versicherungsvertrages) inkl. Beilagenblätter (z.B. Erläuterungen zur Fondspolizze,...)

    • Begleitschreiben zur Erstpolizze

    • Wertstand 2016 (bei laufenden Verträgen)

    • Rückkaufswert (bei vorzeitiger Kündigung)

    • Abrechnungsschreiben (nach Laufzeitende)

    • Beratungsprotokoll (falls vorhanden)

    • Anlegerprofil (falls vorhanden)

    • Verkaufsprospekt (falls vorhanden)

    3. den Organisationsbeitrag von Euro 95,- an den VKI überweisen.


Eine Auswahl an häufig gestellte Fragen, die wir nach dem jeweils aktuellen Stand der Information beantworten, finden Sie hier.


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