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03.05.2005
Dolinschek appelliert an Reiseveranstalter um Kulanz bei Ägyptenreisen

BMAA stellte erhöhtes Sicherheitsrisiko fest, sprach aber keine Reisewarnung aus.

Wien (BMSG/STS) - Aufgrund der blutigen Terroranschläge in Kairo stellte das Außenministerium ein erhöhtes Sicherheitsrisiko bei Reisen nach Ägypten fest. Im Konsumentenschutzressort mehren sich die Anfragen betreffend dieser Reisen und möglicher Stornierung. Nachdem vom Außenministerium keine Reisewarnung ausgesprochen wurde, sind die Reiseunternehmer auch nicht zu kostenlosen Stornierungen verpflichtet. Dennoch appellierte heute Konsumentenschutzstaatssekretär Sigisbert Dolinschek an die Reiseveranstalter, die Ängste der österreichischen Touristen ernst zu nehmen. "Wenn ein Reisender aufgrund dieser unfassbaren Terroranschläge auf touristische Ziele von dieser Reise zurücktreten möchte, appelliere ich an die Reiseunternehmer, kulant vorzugehen".

 

"Uns ist bewusst, dass ohne offizielle Reisewarnung des Außenministeriums keine kostenlosen Stornierungen durchgeführt werden müssen. Wenn aber ein Tourist aus berechtigter Sorge und Angst Ägypten nicht bereisen möchte, ist das mehr als verständlich. Ich würde mir hier wünschen, wenn die österreichischen Reiseveranstalter gegenüber ihren Kunden Entgegenkommen zeigen könnten. Das geht von Stornierungen bis zu Umbuchungen in sichere Urlaubsländer", so Dolinschek. Eine Reisewarnung, die auch zum Rücktritt berechtigen würde, liegt derzeit noch nicht vor.


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