Zum Inhalt

VKI-Sammelaktion: Einigung mit BAWAG P.S.K. - Unzulässige Verzugszinsen und Mahnspesen

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat betroffene BAWAG P.S.K. Kunden unterstützt, unzulässig verrechnete Verzugszinsen und Mahnspesen zurückzufordern.

Der VKI hat - im Auftrag der Arbeiterkammer Oberösterreich - ein Gerichtsverfahren beim Oberlandesgericht Wien gegen die BAWAG P.S.K. gewonnen. Gegenstand des Verfahrens waren Klauseln zum Zahlungsverzug in Verbraucher-Kreditverträgen (z.B. SuperschnellKredit, Wohnbaukredit).

Der VKI hat - im Auftrag des Sozialministeriums - allen betroffenen Verbrauchern die kostenlose Teilnahme an einer Sammelaktion zur Unterstützung und Durchsetzung ihrer Rechte angeboten.

Die BAWAG P.S.K. hatte Kreditnehmern, die mit ihren Zahlungen in Rückstand geraten waren, auf Basis der betroffenen Klauseln unzulässige Verzugszinsen und Mahnspesen verrechnet.

Eine Teilnahme an der Sammelaktion war von Mitte April 2017 bis 28. Februar 2018 möglich, die Sammelaktion ist beendet. Sie können sich mit Ihrer Beschwerde nun direkt an die BAWAG P.S.K. wenden. Es reicht, wenn Sie sich auf die VKI - Aktion "unzulässig verrechneter Verzugszinsen und/oder Mahnspesen" bzw. auf die OLG-Wien Entscheidung vom 26.1.2017, 5 R 149/16t berufen und Ihre Kontonummer angeben.


Kontaktdaten:
BAWAG P.S.K.
Georg-Coch-Platz 2
1018 Wien
Tel:     +43 (0) 5 99 05 - 0
Fax: +43 (0) 5 99 05 - 22840
E-Mail: kundenservice@bawagpsk.com
Vertiefende Informationen zur Entscheidung des OLG Wien finden Sie hier.

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

Das könnte auch interessant sein:

Blick auf Konzertbuehne

Frequency 2020 - Unzulässige Regelung über Auszahlung des Kaufpreises

Der VKI hatte im Auftrag des Sozialministeriums die musicnet entertainment GmbH geklagt. Diese ist ua Veranstalter des Frequency Festivals (FQ). Für Kund:innen, die bereits ein Ticket für das FQ 2020 erworben hatten, es aber gegen ein Ticket für das FQ 2021 tauschten, sah der Veranstalter erst für 1.1.2024 die Möglichkeit vor, die Rückzahlung des Kaufpreises zu verlangen.

unterstützt durch das

Sozialministerium
Zum Seitenanfang